Traumrolle "Chef" in Neuauflage

Traumrolle „Chef“ in Neuauflage
© Verlag innoFutura


Was Führungspersönlichkeiten im Schauspielunterricht lernen können, ohne etwas vorspielen zu müssen

 

Das Buch Traumrolle „Chef“ beleuchtet Führung aus einer neuen, spielerischen Sicht. Autor Stefan Häseli erzählt die Geschichte von Robin, der sich infolge einer Unaufmerksamkeit im Schauspielunterricht anstatt im geplanten Führungsseminar wiederfindet. Anhand der Methodik des Schauspielens erfährt nicht nur Robin weitaus mehr über Menschen und Führung als er bei einem klassischen Führungsseminar gelernt hätte. Auch für den Leser bietet der Autor zahlreiche kreative Denkanstöße, sodass dieser erzählerisch immer tiefer eintaucht in die Bedeutung von Handlungen und Dialogen sowie dem neuen Rollenverständnis in der Führung: „Chef zu sein ist heute längst keine fest definierte Rolle mehr“, erklärt Stefan Häseli. „Musste sich der Boss früher bestenfalls einfach nur durchsetzen können und hat dafür auch schon einmal ein durchaus militärisch angehauchtes Vokabular benutzt, soll die Beziehung zu Mitarbeitern heute kollegial, nahe und gleichzeitig mit einer gesunden Distanz und einer natürlichen Autorität gelebt werden.“ Keine leichte Aufgabe, wie auch Robin im Schauspielunterricht erfährt. Als er merkt, dass er im falschen Seminar ist, hat für ihn Führen durch eine vollkommen neue Sichtweise auf Menschen und Handlungen bereits eine so tiefe Dimension erhalten, dass er entscheidet zu bleiben. Wie auch der Leser, dem neben einer spannenden Reise durch die Schauspielwelt, mit Fragebögen zu Umsetzungsgedanken am Ende jedes Kapitels der Transfer in die eigene Führungspraxis gelingt. Dass dieser Selbstlernprozess spielerisch abläuft, ist Stefan Häseli wichtig, um aus dem Erlernen ein Erleben zu machen. Dieser Anspruch kommt nicht von ungefähr, ist der Autor selbst doch nicht nur als Coach und Trainer in größeren Organisationseinheiten tätig, sondern in der Schweiz seit vielen Jahren auch als Kabarettist auf Kleinbühnen unterwegs: „Gute Schauspieler spielen nicht – sie leben. Führungspersönlichkeiten können deshalb viel von ihnen lernen, um letztendlich nichts vorspielen zu müssen.“ So bleibt Traumrolle „Chef“ trotz Ausflug in die Welt des Theaters mitten in der Praxis des konkreten Führungsalltags.


Weitere Informationen unter www.atelier-ct.ch



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